Der Bußgeldbescheid

In meinem letzten Posting habe ich euch die Weihnachtshölle in den Niederlanden gezeigt – neben dem nachhaltigen Trauma 😉 hatte das Ganze allerdings noch eine weitere Konsequenz: Einen Bußgeldbescheid.

Na gut, erst einmal nicht so schlimm, außer das man sich direkt wie ein Verbrecher fühlt und die Freundin einen mit den Worten „Du hast ein Knöllchen aus Holland“ begrüßt wenn man durch die Haustür kommt. Hallo erst mal, ich hab dich auch lieb.

„Information über die Zuwiderhandlung und die auferlegte Verwaltungsstrafe“, so heißt es im Schreiben. Aber wer ist denn eigentlich von uns beiden gefahren? Ich bestimmt nicht, oder? Wo ist denn das Bild? Aha, kann man im Internet abrufen, sehr fortschrittlich.

Klingt doch ganz einfach: www.cjibl.nl/online-Schalter aufrufen und das Bild herunterladen. Die Seite begrüßt einen mit dem Hinweis man müsse sich mit dem neuen Personalausweis (den ich zum Glück besitze) authentifizieren. Soweit so gut.

Versuch 1: Die benötigte App startet nicht. Beim 2. Mal klappt es dann. Meine PIN. Ja, genau. Versuch 1; falsch. 2. Versuch: falsch. Versuch 3: „Sie müssen die 6stellige Nummer von ihrem Personalausweis eingeben bevor Sie weiter machen können“ …. Versuch 3: Puhhh, die PIN war richtig! 🙂 Klick auf weiter: App stürzt ab.


Das Problem:



Ich gebe mich geschlagen. Schnell noch per Fingerabdruck in der Banking App einloggen, Bußgeldbescheid Überweisung abfotografieren und das Geld ist schon unterwegs in die Niederlande.

Früher war alles besser. Oder vielleicht doch nicht, ich weiß es nicht 🙂

Habt einen guten Start in die nächste Woche!


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