This is Portland – Teil 1

Erstmal: Sorry für diese komische Fehlermeldung. Das liegt an einem Update. Ich hoffe, dass der Fehler bald behoben wird.

In Portland geht alles etwas langsamer ab. Die meisten Menschen sind sehr rücksichtsvoll, was man am besten daran merkt, wenn man sich als Fußgänger an die Straße stellt und auf die andere Seite blickt: Es kommt nicht selten vor, dass die Autofahrer (auch ohne Zebrastreifen wohlgemerkt!) anhalten und einen nett bitten über die Straße zu gehen. Da bekommt man schon fast ein schlechtes Gewissen. Als leichte Lektüre kann ich euch (auf Englisch) das Buch  „This is Portland“ von Alexander Barret empfehlen. Dort wird dieses Verhalten etwas genauer beschrieben. 🙂

Wir waren vor vier Jahren schon einmal in Portland – und es hat uns gar nicht gefallen. Das hat wahrscheinlich daran gelegen, dass wir nicht wirklich vorbereitet waren und schlichtweg die falschen Ecken gesehen haben. Dieses mal sind wir besser vorbereitet gekommen. Und was soll ich sagen? Wir haben Portland geliebt!

Ja, die Stadt ist teilweise wirklich schmutzig. Und ja, es fällt dem deutschen Urlauber auch auf, dass es dort sehr viele Obdachlose gibt. Wie in vielen amerikanischen Städten. Unter den Autobahnbrücken findet man ganze Zeltstädte und wird immer wieder daran erinnert, dass das soziale Sicherheitsnetz in Deutschland einfach sinnvoll ist.

Zurück zum Thema: Ganz egal was ihr mögt: Irgendwas findet ihr in Portland ganz bestimmt. Es gibt viele kleine Subzentren mit netten, (mehr oder weniger) sauberen Straßen, Cafes und kleinen, individuellen Lädchen. Daher hier einmal ein paar Ideen was man in der Stadt so alles machen kann:

  • geht zu voodoodoughnut : Macht es einfach und folgt dem Hype. Es lohnt sich 🙂
  • Schlendert durch den Rosengarten: Der Eintritt ist frei und man kann dort auch einfach nur spazieren ohne sich über jede Rose zu erfreuen.
  • Powell’s ist der größte unabhängige Buchladen der Welt. Nicht nur groß, RIESIG!
  • Wenn ihr euch einfach nur treiben lassen wollt, dann könnt ihr z.B. bei Pine street Biscuits frühstücken, danach einen Kaffee bei Case Study Coffee trinken und danach irgendwo zum Abend essen. Es gibt dort so viele (gute!) Restaurants, da findet man immer etwas.
  • Für einen ausgedehnten Spaziergang bietet sich „Oaks bottom wildlife refuge“ an. Das ist ein Areal was man sich selber überlassen hat  – inkl. Wald und Wiesen. Und as mitten in der Stadt. Das vergisst man aber sehr schnell.

Ich könnte hier jetzt noch mehr schreiben, aber ich möchte euch natürlich meine Fotos nicht vorenthalten 🙂

Habt ein schönes restliches Wochenende und einen guten Start in die nächste Woche!

 

 

 

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